Spezialuntersuchungen

 

Hier finden Sie detailierte Erklärungen und Ausführungen zu unseren speziellen Untersuchungsmöglichkeiten Optomap und OCT

 

OPTOMAP

Ohne Pupillenerweiterung ( Patient muss NICHT eingetropft werden ) und völlig schmerzfrei erhält man mit einem Ultra Weitwinkel-Laser-Scanner von Optos Abbildungen der Netzhaut mit hoher Auflösung von bis zu 200°Grad.

 

Diese Bilder sind so detailliert, dass damit Netzhautablösungen, Tumore, Muttermale ( Nävi ), Ablagerungen innerhalb der Netzhaut ( Drusen ), Glaukom, Altersbedinget Makuladegeneration ( AMD ), diabetische Retinopathien und der Gefäßzustand bis sehr weit in die Peripherie der Netzhaut abgebildet und beurteilt werden können.

 

Besonders wichtig ist diese Untersuchungsmethode bei kurzsichtigen Patienten, da es bei diesen häufiger zu Netzhautschäden kommen kann.

Da die Augen nicht eingetropft werden müssen, ist der Patient nach dieser Untersuchung vollkommen uneingeschränkt ( kann autofahren, lesen, arbeiten etc. ).

 

Die Aufnahmen liegen bereits in 0,25 Sekunden digital vor und können direkt mit dem Patienten besprochen werden. Sie dienen der besseren Patientendokumentation und Verlaufskontrolle.

Die Retinaschichten können auch getrennt voneinander beurteilt werden. Dies hilft, die Tiefe einer Läsion zu erkennen. Die Kombination beider Aufnahmen ergibt eine natürliche Netzhautabbildung.

 

Was kostet die Untersuchung?
Die Kosten dieser neuesten Untersuchungsmethode werden NICHT von der Krankenkasse übernommen. Die Untersuchung kostet Euro 40 und sollte einmal pro Jahr wiederholt werden.

Diese Spezialuntersuchung wird erst viermal in Österreich angeboten und wir sind einer davon.

 

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OCT– Optische Kohärenz Tomographie

Ein neuer Weg zur Analyse von Krankheiten
Die Optische Kohärenz Tomographie (OCT) bietet unter anderem folgende Diagnosemöglichkeiten: Makula - Nervenfaserschicht - Sehnervenkopf. Die vom OCT gelieferten dynamischen Informationen erzeugen Netzhautschichtbilder in höchster Qualität und Auflösung. Somit werden komplette Querschnittsansichten der Netzhautstruktur und reale Schnittbilder der Gewebestruktur ermöglicht. Das Ergebnis sind Daten, die die Leistungsfähigkeit des Arztes zur Diagnose und Behandlung einer Glaukom- oder Netzhauterkrankung erhöhen.

 

Was wird genau untersucht?
Durch die Optische Kohärenz Tomographie (OCT) ist es heutzutage möglich, in einer erstaunlich kurzen Untersuchungszeit absolut schmerzfrei die Netzhautdicke, sowie Veränderungen in ihrem Aufbau zu vermessen. Dabei ist es nicht notwendig, das Auge zu berühren. Eine neue Dimension der Diagnostik und Verlaufskontrolle wird somit ermöglicht.

Warum ist diese Untersuchung wichtig?
Die häufigsten, schwerwiegenden Erkrankungen des Augenhintergrundes gehen im Anfangsstadium mit einer Dickenveränderung der mehrschichtigen Netzhaut einher. Erst deutlich später kommt es zu Veränderungen des Sehens und somit zu merkbaren Symptomen. Es ist eine wichtige Aufgabe der modernen apparativen Diagnostik in der Augenheilkunde, diese Erkrankungen in einem möglichst frühen Stadium festzustellen. Die Haupterkrankungen, die mit dem OCT sinnvoll untersucht werden können sind die diabetische Makulopathie, die Altersbedingte Makuladegeneration sowie das Glaukom ( Grüner Star )

 

Was kostet die Untersuchung?
Die Kosten dieser neuesten Untersuchungsmethode werden NICHT von der Krankenkasse übernommen. Die Erstuntersuchung kostet Euro 50, die Zweituntersuchung Euro 40, ab der dritten Untersuchung werden nur mehr Euro 30 verrechnet.

 

Welche Erkrankungen sind frühzeitig feststellbar?
Glaukom/Grüner Star
Die Messung mit dem OCT ist besonders Patienten mit Augenhochdruck bzw. Glaukom zu empfehlen. Das Hauptmerkmal des Glaukoms ist die Schädigung des Sehnerven. Eine genaue Beurteilung dieser Schäden ist nur durch eine computergestützte Sehnervenanalyse möglich. Diese Sehnervenanalyse ermöglicht es uns, das Glaukom intensiver zu beurteilen und zu behandeln. Bei weiteren Folgeuntersuchungen können dann kleinste Veränderungen frühzeitig sichtbar gemacht werden.
Weiters lassen sich mit dem OCT Makula- und Netzhauterkrankungen dokumentieren
(zum Beispiel Unterscheidung zwischen trockener und feuchter Makuladegeneration).

 

Makuladegeneration
Die Altersbedingte Makuladegeneration ( AMD ) beginnt mit Ablagerungen unterhalb der Netzhaut. Dabei kommt es zu einer Dickenzunahme, die sehr genau mit dem OCT gemessen wird.

 

Makulaforamina, entzündliche Veränderungen, Tumore
Eine Lochbildung in der Netzhautmitte (Makulaforamen) ist nur mit dem OCT darstellbar und messbar. Eine möglichst genaue Dokumentation der Ausmaße entzündlicher Veränderungen ist von großer Bedeutung, um frühzeitig eine Größenzunahme festzustellen.

 

Muttermale der Netzhaut (Aderhautnaevus)
Ähnlich wie auf der Haut können sich auch auf der Aderhaut Muttermale bilden.

 

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